Jutta Weinhold, Martin Engelien, Moritz Müller und Jörg Dudys – das sind Namen, die Musiker wie Musikfans mit der Zunge schnalzen lassen. Sie sind beim nächsten Konzert der Reihe „GO MUSIC" live in Witten zu erleben.
Am 9. Februar geht das erste „GO MUSIC" – Konzert des neuen Jahres im Gläsernen Saal von Haus Witten über die Bühne. Schon bei den vier Konzerten im letzten Jahr konnten die Zuschauer die Atmosphäre im Gläsernen Konzertsaal des Hauses genießen. „Hautnah zum Anfassen", so erklärt Martin Engelien, Bassist und Organisator von „GO MUSIC", das Besondere dieses Veranstaltungsortes, der in den letzten Jahren eigentlich mehr für Kammerkonzerte und ähnliche Veranstaltungen genutzt wurde. Der Vorverkauf für den 9. Februar läuft im Bistro-Café Amadeus und an der Saalbaukasse. Die Tickets kosten zehn Euro. Da die Platzkapazität im Gläsernen Konzertsaal begrenzt ist, sollten sich Musikfans am Besten vorher Eintrittskarten besorgen. Einlass am 9. Februar ist ab 19.30 Uhr.
Fixe Idee
Für eine gehörige Portion „Hippie Spirit" sorgt die Sängerin Jutta Weinhold, die zum ersten Male die GO MUSIC Konzerte bereichern wird. Jutta Weinhold ist „seit 1969 fest in der Hand der Rockmusik", eine Pionierin der ersten Stunde. Erste Stationen auf den Bühnen dieser Welt waren die Musicals Hair und Jesus Christ Superstar. Nachdem Hamburg ihre zweite Heimat wurde, folgten für die Jutta Weinhold Band Gastauftritte bei Udo Lindenberg. Heute ist es ihr ein großes Anliegen, ihre Songs mit intensiver Leidenschaft unter die Leute zu bringen. Brandaktuell ist eine neue „Weinhold" CD in Vorbereitung.
Der in Dresden geborene Gitarrist Jörg Dudys entdeckte im Alter von zehn Jahren die Gitarre. Schon mit 13 spielte er in einer Top 40 Band der damaligen DDR. 1988 kam er nach Heidelberg, wo er bald Musiker wie Edo Zanki oder auch Laith al Deen von seinem Können überzeugen konnte. Bis heute kann Jörg Dudys eine Vielzahl von Aufnahmesessions und Liveauftritten auf seinem Konto verbuchen, seine Gitarre ertönte bei unterschiedlichsten Projekten wie etwa bei Xavier Naidoo, Wolfgang Niedecken, Pe Werner, Thomas D., Reamon, Johanna Zimmer, Nena und vielen anderen mehr.
Der Drummer Moritz Müller war in seiner musikbegeisterten Familie von Anfang an ständig mit Musik in Berührung. Bald schon kristallisierte sich sein Vorliebe fürs Schlagzeug heraus. Nach seinem Schulabschluss nahm er Unterricht bei Udo Dahmen und begann ein Jahr später sein Studium an der Popakademie in Mannheim. Dort gründete Moritz Müller mit weiteren Musikern die Rockband „the intersphere", mit der er 2007 und 2009 bei Rock am Ring gastierte. Moritz ist Mitglied der Jazzrockformation Hotlips des niederländischen Jazzpianisten Jasper van t'Hof. Darüber hinaus hat er mit zahlreichen Künstlern wie Xavier Naidoo, Midge Ure, Haddaway, Jason Wright, The Weather Girls, Chic und anderen zusammen gearbeitet.
Spitzenkönner
Auf die musikbegeisterten Wittenerinnen und Wittener wartet am 9. Februar in der besonderen Atmosphäre von Haus Witten ein hochkarätiges Konzert mit international bekannten und anerkannten Musikern.
Neben Martin Engelien werden am 9. Februar Jutta Weinhold, Moritz Müller und Jörg Dudys zu hören sein. Martin Engelien, Bassist, Produzent, Studiomusiker und erfahrener Workshopleiter ist seit mehr als 30 Jahren mit seinem Bass ein Weltreisender in Sachen Musik, gastiert in allen Winkeln dieser Erde, wo es nur eine Steckdose gibt. Der Bassist großer Acts wie der Klaus Lage Band oder an der Seite des deutschen Jazz-Giganten Albert Mangelsdorff veranstaltet seit 1996 erfolgreich die GO MUSIC Konzerte – in der Ruhrstadt in Zusammenarbeit mit dem „Amadeus" und dem Wittener Kulturbüro. Aus einer fixen Idee geboren ist dieses Konzept mittlerweile ein Garant für einen berauschenden Musikabend voller überraschender Momente. Engelien: „Als Ausgangspunkt dient das Bedürfnis eines jeden Musikers, ohne Zwang grenzenlos herausragend spielen zu dürfen und mit dieser seiner Kunst Menschen zu beglücken." Bekannte Stücke aus den letzten 40 Jahren Musikgeschichte erleben durch die Hände dieser Musiker eine eigene Interpretation. Eines ist auf jeden Fall garantiert: Es geht immer höllisch ab!
(jk – 05/02/10)